Diese Seite sieht in einem modernen Browser, der Webstandards unterstützt, viel besser aus, aber sie funktioniert auch mit älteren Modellen. This site will look much better in a browser that supports web standards, but it is accessible to any browser or Internet device.
Zweirad Sicorello GmbH
Auf der Lind 5
65529 Waldems-Esch
Telefon 06126-998800
Vizetitel gesichert
Nach 3 Jahren Pause trafen sich die Teilnehmer zur Deutschen Seriensport Meisterschaft wieder auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands. Thomas freute sich besonders endlich wieder auf dem Straßenkurs antreten zu können. Der Reiz mit Renntempo über abgesperrte öffentliche Straßen fahren zu dürfen, lockt ihn immer wieder gerne in die ostdeutsche Kreisstadt. Auch meinte es das Wetter am Rennsonntag wieder gut mit den Akteuren. Nach heftigen Regenfällen und Sturm am Samstag zeigte sich am Tag der Entscheidungen sogar die Sonne.
Wieder stand Thomas auf Startplatz 2, den er aber diesmal nicht ausnutzen konnte. Lediglich als Achter bog er in die erste Kurve "Die Drehzahl fiel mir total in den Keller, war anfangs harte Arbeit wieder nach vorne zu kommen" so Thomas Bericht nach dem Rennen an sein Team. Aber die Aufholjagd führte den Taunussteiner nicht nur wieder auf das Treppchen. Mit Platz drei hinter dem bisherigen Seriensieger und neuen Champion Daniel Kämmerling konnte Thomas auf seiner Sicorello Suzuki auch noch den Vizetitel in der Fahrerwertung vorzeitig sichern. Darüber hinaus schob sich mit dem Tagessieg sein Team des ADAC Hessen-Thüringen in der Mannschaftswertung erstmalig in dieser Saison an die Spitze des Klassement. Mit nun 11 Punkten Vorsprung hat das Finale in drei Wochen für Thomas als Teamkoordinator und Fahrer noch besondere Bedeutung. Auf dem Lausitzring geht es dann auch noch um die Entscheidung in der ADAC-Conti Langstrecken-Challenge. In der 750er Klasse führt er mit seinem Fahrerkollegen Marco Zahn ebenfalls das Klassement an. Doch von der Spannung lebt halt der Motorsport!
Nächster Rennsport-Event: Saisonfinale zur Deutschen Seriensport Meisterschaft und ADAC-Conti Langstrecken-Challenge am 25.-27- September auf dem Eurospeedway (Lausitzring)
Tipp:
Tricks zum sicheren und schnellen Fahren können sich alle Interessierte am 14. September beim Sicorello Rennstreckentraining in Anneau du Rhin direkt von Thomas holen. Als Instruktor gibt er dort gerne sein Wissen weiter.
Rennbericht von Thomas Pfisterer
Zur vierten Runde der diesjährigen Saison trafen sich die Seriensportler bei hochsommerlichen Temperaturen in der Motorsport Arena Oschersleben. Nach dem Wetterkapriolen des letzten Laufes in der Eifel freute sich Thomas wieder bei trockenen Bedingungen mit seiner von Zweirad Sicorello betreuten SV650S an den Start zu gehen.
Auch an diesem Wochenende zeigte sich aber der erst 17-jährige Meisterschaftsführende Daniel Kämmerling auf seiner top präparierten Aprilia RS 250 wieder als Maß der Dinge. Thomas konnte den Polesetter zwar nach dem Start ausbeschleunigen und die ersten drei Runden führen, aber sobald dessen Reifen die richtige Betriebstemperatur erreichen, kann der Taunussteiner auf seiner in dieser Klasse schwerfälligeren SV in den kurvigen Sektionen nicht folgen. So überholte der Aprilia Pilot und setze sich kontinuierlich ab. Da Thomas erneut keine Chance sah, den Sieg nach Hause zu fahren, konzentrierte er sich auf den zweiten Platz und weitere 20 Punkte auf dem Konto. Die Meisterschaft wird der SV-Pilot aber aus eigener Kraft bei bereits 31 Punkten Rückstand und bei nur noch 2 verbleibenden Rennen wohl kaum noch gewinnen. Aber die Hoffnung soll man ja nie aufgeben - im Motorsport ist ja bekanntlich alles möglich.
Auch in der Mannschaftswertung mit dem Team des ADAC Hessen-Thüringen erzielte Thomas den zweiten Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf den neuen Tabellenführer DMV ist hier aber noch alles offen.
Nächster Event: 5. Meisterschaftslauf in Schleiz am 06. September
Nürburgring, 19. Juli 2009
Am Rennsonntag des dritten Laufes zur Deutschen Seriensport-Meisterschaft zeigte sich der Nürburgring bei typisch gefürchteten Eifelwetter. Nieselregen und auch heftige Regenschauer wechselten sich ständig mit Sonnenschein ab, so dass einmal mehr die Reifenwahl zu einem nervenaufreibenden Lotteriespiel wurde und zur Premiere von erst seit letztem Jahr in der Meisterschaft erlaubten Regenreifen.
In Thomas Klasse war der Vormittag komplett verregnet, der notwendige Einsatz der Regenreifen immer noch ungewohnt, klappte aber in DP2 dann deutlich besser. Um 14 Uhr sollte der Rennstart erfolgen, wenige Minuten zuvor aber große Aufregung wegen der Reifenwahl, denn die Strecke war total trocken, jedoch näherten sich am Horizont schwarze Wolken. Fünf Minuten vor dem Start dann die erlösende Entscheidungshilfe in Form eines heftigen Reifenschauers. Großen Dank verdienten die Mechaniker für den ultraschnellen Räderwechsel, so dass Thomas mit Regenreifen noch pünktlich an den Start gehen konnte.
Von Startplatz 2 aus ging Thomas gleich an die Spitze und führte das Feld im ersten Renndrittel an. Aber bei langsam abtrocknender Strecke war es schwierig, das Tempo zu bestimmen, so dass die Verfolger hinter Thomas wie ein Rudel Wölfe lauerten. Bei der ersten Überrundung wurde Thomas eingeklemmt, so dass gleich zwei Konkurrenten ihm die Führung wegschnappten. Thomas konnte zwar die nächsten Runden den beiden noch einigermaßen verfolgen, jedoch zeigte sich hierbei die mangelte Erfahrung mit Regenreifen. Mit schleifenden Knie über die nasse Fahrbahn war für ihn schon eine neue Erfahrung. Dann folgte die nächste Überrundung mit ähnlichen Folgen. Wieder ging ein Mitstreiter vorbei, Thomas rutschte somit auf den undankbaren 4. Platz ab. Völlig aus dem Rhythmus gebracht, versuchte er zumindest diese Platzierung zu sichern, was auch letztendlich gelang. Auf der einen Seite war der Suzuki Pilot enttäuscht, denn in seiner Hauptklasse war Thomas zwar seit Jahren!!! nicht mehr außerhalb des Podiums, auf der anderen Seite festigte er aber die Vizeaussichten in der Fahrerwertung und machte mit dem Tagessieg seiner Mannschaft des ADAC Hessen-Thüringen einen riesen Sprung ebenfalls auf Platz 2 des Klassement.
Nächstes Event: 4. Lauf zur Deutschen Seriensport-Meisterschaft am 16. August 2009 in Oschersleben
Nach einer gefühlten unendlichen Pause fand endlich der zweite Lauf zur Deutschen Seriensport-Meisterschaft statt. Nach dem dritten Platz am 1. Mai wollte Thomas Pfisterer nun in Hockenheim weiter nach vorne fahren. Nach den von Zweirad Sicorello umfangreich durchgeführten Prüfstandsarbeiten an der Suzuki SV 650S war die Motivation entsprechend hoch. Am Samstag wurde es dann ernst - bei frühsommerlichen Temperaturen hinter dem Meisterschaftsführenden Daniel Kämmerling auf Startplatz 2. Eine Stunde später bereits der Start und zunächst mit Thomas an der Spitze. Aber der erst 17-jährige Kämmerling mit seiner piekfein aufgebauten Aprilia RS 250 war hartnäckig, so dass während des Rennens die Führung mehrmals wechselte. Doch konnte er sich mit seiner aggressiven, aber fairen Fahrweise und seinem Gewichtsvorteil von total einem Zentner letztendlich in der Finalrunde knapp vorne behaupten. Auch Thomas letzter Versuch beim Anbremsen der Sachskurve konnte er abwehren, so dass der zweite Sieg erneut an den Nachwuchsfahrer ging. Aber mit Platz zwei nach einem super Rennen war Thomas trotzdem sehr zufrieden, zumal er dadurch auch in der Meisterschaft auf die gleiche Platzierung aufgerückt ist. Auf den gleichen Platz stellte sich auch noch seine Mannschaft des ADAC-Hessen-Thüringen, so dass Thomas an diesem erfolgreichen Tag zwei große Pokale in Empfang nehmen konnte.
Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, da am Abend die Vorbereitungen für das 500km-Rennen anstanden. Die zwei Suzuki GSX-R 750 sollten am Sonntag für den nordhessischen Motorradreifenhersteller Continental wieder das Podest erreichen. Hierzu wurden auf Thomas Wunsch hin beide Einsatzgeräte mit von Wolfgang Zeyen aufgebauten Öhlinsgabeln aufgerüstet. Voller Spannung konnte daher auch Contis Versuchsfahrer Marco Zahn den Einsatz kaum noch abwarten.
Am Sonntag dann plötzlich Hektik - während der Fahrerbesprechung plötzlich Regen. Aber die Boxencrew machte einen super Job, so dass zumindest Thomas das erste Zeittraining rechtzeitig auf Regenreifen bestreiten konnte. Nur konnte er das Potenzial der Conti Wunderwaffe noch gar nicht richtig ausnutzen. Sein letzter ernsthafter Einsatz auf Regenreifen war noch zu IDM Zeiten und lag somit bereits 8 Jahre zurück. Doch im zweiten Training schoss er sich dann ein und konnte auf abtrockender Strecke dann den zweiten Startplatz der Klasse sichern.
Mittags wurde das Wetter besser, so dass wieder mit Trockenabstimmung gestartet werden konnte. Nach dem üblichen Le Mans-Start lag Thomas zwar in den ersten Runden bei den 750er in Führung, allerdings kämpfte er ein wenig mit der Umstellung von der halb so starken SV des Vortags. Das fehlende Trockentraining machte sich schon bemerkbar, so dass der harte Kern der Konkurrenz sich um Thomas scharrte. Aber im Laufe des Rennens fand der den passenden Rhythmus, den Marco auch annähernd fortsetzen konnte. Doch das Podium vor Augen schien doch noch zu wackeln. Kurz vor Ende musste Marco wegen trockenen Tank in die Box kommen, Thomas ging dann noch einmal für einen Minisprint von vier Runden auf den nordbadischen GP-Kurs und sicherte damit nicht nur den zweiten Platz im Rennen, sondern auch die Führung in der ADAC-Conti-Endurance Challenge. Die beiden Piloten waren überglücklich und dankten Ihren Teammitgliedern Mike, Klaus, Thomas II., Adrian und Birgit für die tolle Arbeit bei den schwierigen Wetterbedingungen.
Nächster Event: Dritter Lauf zur DSM am Sonntag, dem 19. Juli auf dem Nürburgring weiteres unter www.TP-RACE.de
Nürburgring, 28.06.2009
Nur wenige Tage vor der Veranstaltungen erhielt Thomas einen Anruf von Continental mit der Bitte, am Nürburgring gemeinsam mit Marco Zahn einige Reifen zu testen. Nach zwei Monaten Rennpause nahm Thomas natürlich die Gelegenheit wahr, sich damit auch auf das vorstehende ADAC Motorrad Weekend auf dem Hockenheimring und eine Woche später auf den den dritten Meisterschaftslauf zur Deutschen Seriensport Meisterschaft in der Eifel vorzubereiten.
Heftige Regengüsse am Samstag Abend und dichter Nebel am Sonntag Morgen nahmen nicht nur die Lust am Fahren, sondern verursachten auch eine Startverzögerung um eine Stunde. Um sich die Zeit etwas zu vertreiben räumte der nervöse Thomas ein wenig die Box auf, ein Fehler den er dann schmerzhaft zu spüren bekam. Das Anheben einer schweren Kabeltrommel für Drehstrom führte zu einem Hexenschuss!!! Wegen den heftigen Schmerzen dachte er zunächst an einen Startverzicht, biss aber dann doch die Zähne zusammen. Irgendwie ist zwar in dieser Saison gesundheitlich bei ihm der Wurm drin, aber solange der Taunussteiner noch auf das Motorrad steigen kann, will er auch starten.
Wegen dem verkürzten Zeitplan bestand das Zeittraining aus nur 20 Minuten Qualifikation. Mit völlig verkrampften Körper musste Thomas diesmal seinem Partner Marco die Aufgabe überlassen, sich für das Rennen zu qualifizieren. Mit Startplatz 18 hatte er seine Aufgabe auch gut gemeistert, weil davor 15 Motorräder mit vollem Liter Hubraum standen.
Wie immer übernahm Thomas den Le Mans Start, da sich Marco diesen noch nicht zutraute. Wider erwarten klappte der Start auch recht gut, die erste Runde beendete er als Achter. Allerdings spielten dann die 1000er ihre überlegene Motorleistung aus. Wegen heftigen Schmerzen musste Thomas seinen Turn bereits nach 20 min abbrechen. Etwas übermotiviert vergaß dann Marco das Tempolimit in der Boxengasse, so dass die Rennleitung auch noch eine Sportstrafe aussprach. Wahrscheinlich war auch sein nicht beabsichtigter aber unübersehbarer Wheelie der Grund der Sanktionsmaßnahme. Nach dem Spruch "Wenn man schon Pech hat kommt noch weiteres Hinzu" hat das Team das Rennen dann nur noch als reinen Reifentest angesehen. Aber auch andere Teams erteilte das Pech in Form von Bodenkontakt oder des Defektteufels, so dass mit einem dritten Platz in der Klasse 2 (Vierzylinder bis 900ccm, Zweizylinder offen) es auch in sportlicher Hinsicht doch noch ein erfreulicher Test wurde. Nur das Sektspritzen muss Marco noch ein wenig üben, bis er die Magnumflasche öffnete war er bereits komplett "geduscht".
Nächstes Event:
ADAC Motorrad Weekend am 11. Juli mit dem zweiten Lauf zur Deutschen Seriensport Meisterschaft am 12. Juli mit dem 500km Lauf zur ADAC-Conti Langstrecken-Challenge mit tollem Rahmenprogramm u.a. Stunt-Shows mit Weltmeister Christian Pfeiffer, Seitenwagen Taxifahrten
Alles weitere unter www.TP-RACE.de
1000 Berge-Trophy in Oschersleben vom 1. - 3. Mai
Am vergangenen Wochenende trafen sich erstmalig in diesem Jahr die Starter der Deutschen Seriensport-Meisterschaft zum Auftaktrennen in der Magdeburger Börde.
Wieder einmal hatte Ottmar Bange und sein aktiver Motorsport-Club MSF-Sauerland ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Erstmalig wollte Thomas an diesem verlängerten Wochenende in drei verschiedenen Klassen an den Start gehen.
Als erstes durften am 1. Mai die Seriensportler an den Start. Nach umfangreichen Reglementsänderungen suchte Thomas ein neues Betätigungsfeld, um mit einem Suzuki-Zweizylinder an den Start gehen zu können. Da nun Zweizylinder bis 650 ccm in der 250/400ccm Klasse homologiert sind, setzt Thomas eine SV650S ein. Damit das Wochenende auch ordentlich genutzt wird, entschloss sich Thomas zu Trainingszwecken auch noch seine 11 Jahre alte TL1000R in der offenen Zweizylinder-Klasse einzusetzen. Noch am Vorabend hoch motiviert, stellte sich am Renntag ein Problem ein, mit dem das Team nicht rechnete -Heuschnupfen!!! Obwohl es für Thomas noch keine Zeit dafür ist, scheint von den Kartoffel- und Rapsäckern der Börde besonderer Blütenstaub zur Motorsport Arena zu wehen. Augenreizung war hierbei noch das kleinere Problem, aber Schwindel- und Kreislaufprobleme beeinträchtigten die Angrifflust doch recht deutlich. So fand sich Thomas mit der SV nur auf Startplatz 19 wieder, mit der TL in der dritten Startreihe auch nicht viel weiter vorne.
Um 14.00 Uhr bollerten die großen Zweizylinder vor der roten Ampel. Thomas fühlte sich ein wenig besser und erwischte zunächst einen tollen Start. Eingang der ersten Kurve bereits Dritter wurde er dann aber beidseitig eingeklemmt, so dass er wieder viele Plätze verlor. Auch auf der Gegengeraden überholten noch einige übermächtige Edelrenner aus italienischer Produktion, null Chancen auf der Geraden, auch wegen der bekannten Fettlebigkeit der TL musste Thomas immer einen Tick früher bremsen. Der einzige Suzuki Pilot im Feld fand dann aber seinen Rhythmus und hoffte auf Fehler der Konkurrenz. Bei den sommerlichen Temperaturen häuften sich diese gegen Ende des Rennens, so dass Thomas immerhin noch den neunten Platz belegte.
Zwei Stunden später folgte die Premiere auf der kleinen SV. Thomas musste aus der 5. Startreihe volles Risiko gehen um die vorderen Piloten nicht aus den Augen zu verlieren. Diesmal klappte der Start nahezu optimal, nach der ersten Kurve Platz 3!!! In der Folge hielt aber der Zweitplazierte Thomas auf, so dass der erst 16 jährige Kämmerling junior sich als Führender aus dem Staub machte. Zwar gelang es Thomas sich immer wieder mal neben die Aprilia von Vordermann Schipper zu setzen, aber die SV war für ein dauerhaftes Überholmanöver zu langsam. Für die Klassenhomologation muss diese auf max 71 PS gedrosselt werden, nach dem Zieleinlauf auf Platz 3 wurden aber nur 66,0 PS gemessen und somit deutlich zu schwach, da gerade bei den kleinen Motorräder jedes PS ins Gewicht fällt.
Dennoch als bester Suzukipilot auf dem Treppchen. Für den nächsten Lauf dürfte die Suzuki nach Prüfstandsläufen bei Zweirad Sicorello auch noch konkurrenzfähig werden. Nur mit der Mannschaftswertung hatte das Team kein Glück gehabt. Nach einem Motorschaden bei Thomas Kreutz wurde die erste Mannschaft des ADAC Hessen-Thüringen nicht gewertet.
Am Sonntag wurde der 2. Lauf zur ADAC-Conti-Langstreckenchallenge als 4-Stundenrennen durchgeführt. Wieder startete Thomas gemeinsam mit Marco Zahn im Team "ADAC Hessen-Thüringen & Continental" auf zwei GSXR 750. Für Thomas bedeutete dies, die Umstellung auf das dritte Motorrad an diesem noch sonnigen Wochenende. Da der Heuschupfen nun nicht mehr so behinderte, konnte Thomas die Suzi ganz knapp an der Pole vorbei auf Startplatz 2 stellen und hatte die Ehre, mit dem Le Mans Start zu beginnen. Stündlich wechselte das Team Fahrer und Motorrad, allerdings konnte Marco wieder nicht die Zeiten der Hauptkonkurrenten gehen. Dazu kam noch sein zeitintensiver Kiesbettausritt. Aber mit dem Zieleinlauf auf Platz 3 fanden sich die Piloten wieder auf dem Podest und rückten damit in der Meisterschaft auf Platz 2 vor.
Mit dem Wetter hatten alle großes Glück, denn bereits bei der Siegerehrung ging ein heftiger Regenschauer nieder, der den Blütenstaub zu einem schmierigen und extrem rutschigen Belag verwandelte.
Bilder in Kürze unter www.TP-RACE.de
Zusammenfassung:
Deutsche Seriensport-Meisterschaft
Klasse 5 Platz 3 Suzuki SV 650 S
Klasse 2 Platz 9 Suzuki TL 1000 R Mannschaft nicht gewertet
ADAC-Conti Langstreckenchallenge Klasse 2 Platz 3 Suzuki GSXR 750
Nächster Event: Biker Weekend am Hockenheimring 11. und 12. Juli 2009 mit Deutscher Seriensport-Meisterschaft und 4 Stundenrennen
1000km Hockenheim am Ostersamstag 2009
Frühjahrstraining Rijeka
Nach dem langen und schneereichen Winter konnte
Thomas den Saisonstart kaum noch abwarten. Nachdem er sich bereits mit seinem Suzuki Händler Giovanni Sicorello und einigen seiner rennstreckenbegeisterten Kunden in Ledenon ein wenig einrollte, sollte beim Frühjahrstraining in Rijeka/Kroatien der Winterrost endgültig abgeschüttelt werden. Bei durchgehend über 25 Grad Temperaturen war endlich ideales Wetter um sich auf die Meisterschaft vorzubereiten. Zunächst stand ein Funktionstest der neuen Renn SV 650S an. Da diese aus der Werkstatt heraus bereits super funktionierte, konzentrierte sich Thomas ab dem zweiten Tag auf sein letztjähriges Meistermotorrad um am ersten Lauf zum TL 1000 CUP 2009 teilzunehmen. Allerdings zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass dieser Cup mehr für Anfänger und Hobbyracer gedacht ist. Aus Sicherheitsgründen und um vielleicht den Jungs den Spaß nicht ganz zu nehmen, verzichtete Thomas auf den Start. Am Gründonnerstag brach er dann vorzeitig das Training ab, um rechtzeitig am nächsten Morgen den Hockenheimring zu erreichen.
Dort wartete bereits sein neues Team für die ADAC-Conti Langstrecken-Challenge. In dieser Meisterschaft vom ADAC Hessen-Thüringen organisierten und von Continental gesponserte Serie setzt Continental ein eigenes Werksteam auf zwei Suzuki GSXR 750 ein, in der Thomas den Nachwuchsfahrer Marco Zahn unterstützt. Für die 1000km Hockenheim gesellten sich zusätzlich in der Conti Box auch der ehemalige Langstrecken Weltmeister Peter Linden aus Schweden sowie das deutsche Urgestein Toni Heiler, dem mehrfachen Superbike-Meister.
Zur perfekt organisierten Veranstaltung passte auch das Wetter. Die sommerlichen Temperaturen erfreuten nicht nur die Fahrer, sondern lockten auch viele tausende Zuschauer ins nordbadische Motodrom.
Um 8.04 Uhr starte zunächst Marco. Nach jeweils 25 Runden wechselte das Team die Fahrer und tankte auf. Mit einer super eingespielten Mannschaft von drei Mechanikern, einem Reifen- und Fahrwerkstechniker und drei Helferinnen konnte die 204 Runden der GP Strecke problemlos abgespult werden. Am Nachmittag wurde mit dem vierten Satz das Motorrad mit „Race Attack soft“ Rennreifen in für das anschließende Sprintrennen über 14 Runden mit Fahrerwechsel vorbereitet.
Thomas sollte mit dem Le Mans Start beginnen. Wie immer stand er nervös dem Motorrad gegenüber. Nach Senken der Deutschlandflagge rannten die Fahrer über die Rennstrecke zu den gegenüber stehenden Maschinen. Der Start funktionierte recht gut, vom zehnten Startplatz beendete er die erste Runde auf der zweiten Position. Obwohl mit der schnellsten Rennrunde sichtbar besser, fand Thomas keinen Weg an der leistungsstärkeren Maschine des führenden Lokalmatadors Hans Elmaurer vorbei. Nach sieben Runden hatten die ersten Beiden bereits einen Vorsprung in Größe der ganzen Start/Ziel-Geraden herausgefahren. Dann folgte der Fahrerwechsel. Marco konnte allerdings danach den zweiten Platz nicht ganz halten, erreichte aber bei seinem ersten Langstreckenrennen doch noch das Podium.
Mit riesiger Freude beendete das Team seinen ersten Einsatz mit der anschließenden Siegerehrung in der Stadthalle von Hockenheim.
Nächstes Event: 01.-03.Mai Oschersleben