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Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft Hockenheim/ D

SUZUKI bleibt eine Macht

 

Zum Finale der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) in Hockenheim holte Andreas Meklau in der Superbike-Klasse noch einen Podestplatz mit der GSX-R 1000. Gábor Rizmayer vom Team SUZUKI Alber-Bischoff kämpfte um den dritten Rang in der Gesamtwertung. Zum Schluss hatte er auch die gleiche Punktzahl wie der Drittplatzierte Werner Daemen (BMW) erreicht, wurde aber als Vierter gewertet.

 

Die Zahlen auf dem Papier sind die eine Seite der Medaille, das Ergebnis die andere. Gábor Rizmayers vierter Gesamtrang in der Superbike-IDM ist für SUZUKI deshalb ebensoviel wert wie ein dritter. Mit einem einzigen Punkt Rückstand hinter Werner Daemen war Rizmayer ins badische Motodrom gereist. Nach dem ersten Lauf hatte der 27-jährige Ungar den Spieß herumgedreht und den Belgier vom dritten Tabellenplatz verdrängt. Doch im zweiten Rennen folgte die Revanche. Rizmayer hoffte, die Endplatzierung verteidigen zu können, und fuhr direkt hinter Daemen auf der fünften Position, doch in der letzten Runde zog Daemen- Teamkollege Julian Mazuecos an ihm vorbei. Zum Kontern blieb keine Zeit mehr. Der verlorene Platz hatte verhängnisvolle Auswirkungen. Rizmayer und Daemen tauchten in der Gesamtwertung mit gleicher Punktzahl auf, dennoch wurde Rizmayer Vierter. Er hatte zwar die gleiche Anzahl Saisonsiege wie Daemen zu bieten, doch nicht so viele Podestplätze wie der Belgier insgesamt eingefahren.

 

Mit Andreas Meklau (Meklau Racing Team powered by MPU) und Roman Stamm (SUZUKI Switzerland) platzierten sich zwei weitere GSX-R 1000-Piloten in den Top Ten der Superbike- Serie, in der sechs Motorradmarken vertreten waren. Andreas Meklau holte sich zum Abschluss den sechsten Podestplatz in der Saison. Er wurde Dritter im ersten Lauf. Im zweiten Rennen stürzte der Österreicher per Highsider ins Aus und brach sich dabei einen Mittelhandknochen der linken Hand.

 

Gábor Rizmayer:

„Nach dem ersten Rennen war mir klar, dass es nicht einfach werden würde, den dritten Gesamtplatz zu halten. Dass der Kampf mit Punktegleichheit ausging, war natürlich bitter. Trotzdem bin ich mit der Saison sehr zufrieden, denn ich habe mehr erreicht, als ich am Anfang dachte.“

 

Thomas Hannecke, Sportkoordinator SUZUKI International Europe:

 „Die Saison hat gezeigt, dass jederzeit mit SUZUKI gerechnet werden muss. Zum Schluss hat zwar das kleine Quäntchen Glück für einen Platz in den Top Drei gefehlt, aber wir gehören dennoch zu den erfolgreichsten Herstellern. Gábor Rizmayer hat das in Hockenheim noch einmal mit der schnellsten Rennrunde überhaupt bestätigt, Andy Meklau mit einem Podestplatz.“

 

 

 Ergebnisse IDM Superbike, Finale

 

1. Lauf:

1. Martin Bauer (A-Honda), 2. Jörg Teuchert (D-Yamaha), 3. Andreas Meklau (ASUZUKI), 4. Gábor Rizmayer (HU-SUZUKI), 5. Arne Tode (D-Honda), 6. Dario Giuseppetti (DDucati), 7. Stefan Nebel (D-KTM), 8. Roman Stamm (CH-SUZUKI), 9. Werner Daemen (B-BMW), 10. Philipp Hafeneger (D-SUZUKI).

 

2. Lauf:

1. Jörg Teuchert (D-Yamaha), 2. Martin Bauer (A-Honda), 3. Matej Smrz (CZ-Honda), 4. Werner Daemen (B-BMW), 5. Julian Mazuecos (E-BMW), 6. Gábor Rizmayer (HU-SUZUKI), 7. Roman Stamm (CH-SUZUKI), 8. Dario Giuseppetti (D-Ducati), Günther Knobloch (A-Ducati), 10. Arne Tode (D-Honda). Punkte-Endstand nach 16 Rennen: 1. Teuchert 293, 2. Nebel 184, 3. Daemen 173, 4. Rizmayer 173. 5. Tode 159, 6. Giuseppetti 137, 7. Meklau 130, 8. Bauer 115, 9. Knobloch 95, 10. Stamm 81.

Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft Schleiz

Schleiz, 2. August 

 

Zweiter Saisonsieg spült Rizmayer weiter nach vorn

 

75 Jahre Schleizer Dreieckrennen waren am Wochenende nur ein Grund zum Feiern. Für SUZUKI gab es noch einen ganz anderen Anlass. Gábor Rizmayer vom Team SUZUKI Alber-Bischoff holte auf der Naturrennstrecke den zweiten Saisonsieg in der IDM Superbike. Dazu platzierten sich noch vier weitere SUZUKI-Piloten auf der GSX-R 1000 in den Top Ten.

 

Unterschiedliche Straßenbeläge, Häuser und Zäune an der Strecke und Tribünen in freier Natur machen das Schleizer Dreieck zum Außenseiter-Kurs im Terminkalender der IDM Superbike. Die Strecke wird wegen ihrer Besonderheiten geliebt und gehasst zugleich. Gábor Rizmayer verschwendete keine Gedanken daran, sondern triumphierte überlegen. Er gewann das zweite Tagesrennen mit 4,3 Sekunden Vorsprung. Dabei drehte der Ungar die schnellste Rennrunde und stellte darüber hinaus auch einen neuen Rundenrekord auf, der nun bei 1:26,643 Minuten liegt. Bei Rizmayer passte trotz sengender Sonne einfach alles, obwohl der 27-Jährige erst im Warm-up die richtige Abstimmung für das neue Fahrwerk gefunden hatte. Nach dem Erfolg in - 2 - Schleiz ist er aber nun auch in der Lage, noch unter die ersten Drei in der Gesamtwertung der IDM Superbike zu fahren. Selbst der Vizetitel ist noch möglich.

 

 Für weitere Glanzlichter sorgten Rizmayers Teamkollegen Patric Muff und Neuzugang Milos Milovanovic sowie Horst Saiger und Marc Wildisen. Alle fuhren in Schleiz mindestens einmal in die Top Ten.

 

Gábor Rizmayer: „Im ersten Lauf hatte ich sehr starke Kopfschmerzen. Dadurch sind mir ein paar Fehler unterlaufen. In der Mittagspause habe ich eine Tablette genommen und geschlafen. Im zweiten Rennen konnte ich von meinem guten Start profitieren. Ehrlich gesagt, war das Schleizer Dreieck bisher nicht meine Lieblingsstrecke. Sie war mir nicht ganz geheuer, und ich hatte sogar etwas Angst davor. Aber nach dem Ergebnis vom Wochenende habe ich meine Meinung geändert.“

 

 Rolf Waßmer, Assistent Manager Marketing & PR, SUZUKI International Europe: „Wir hatten aufgrund der Streckencharakteristik ein turbulentes Wochenende erwartet, dessen Ausgang allerdings unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Die ausgezeichnete Teamleistung wurde durch Gábor Rizmayers Sieg gekrönt.“

 

 

Ergebnisse IDM Superbike

 

1. Lauf: 1. Dario Giuseppetti (D-Ducati), 2. Jörg Teuchert (D-Yamaha), 3. Werner Daemen (BBMW), 3. Stefan Nebel (D-KTM), 5. Gábor Rizmayer (HU-SUZUKI), 6. Andreas Meklau (AYamaha), 7. Julian Mazuecos (E-BMW), 8. Chris Burns (GB-Honda), 9. Patric Muff (CH-SUZUKI), 10. Marc Wildisen (CH-SUZUKI).

 

2. Lauf: 1. Gábor Rizmayer (HU-SUZUKI), 2. Dario Giuseppetti (D-Ducati), 3. Andreas Meklau (A-Yamaha), 4. Stefan Nebel (D-KTM), 5. Julian Mazuecos (E-BMW), 6. Patric Muff (CHSUZUKI), 7. Horst Saiger (A-SUZUKI), 8. Marc Wildisen (CH-SUZUKI), 9. Milos Milovanovic (SRB-SUZUKI), 10. Nina Prinz (D-Yamaha).

 

Punktestand nach 12 von 16 Rennen: 1. Teuchert 216, 2. Nebel 156, 3. Daemen 144, 4. Rizmayer 138. 5. Tode 124, 6. Giuseppetti 105, 7. Knobloch 78, 8. Meklau 74, 9. Stamm 63, 10. van Keymeulen 59.