Superbike-Weltmeisterschaft Aragon/ Spanien

Fabrizio und Suzuki melden sich in Spanien zurück

 

 

Team Alstare Suzuki-Fahrer Michel Fabrizio meldete sich mit einem hart erkämpften vierten Platz bei der Superbike-Weltmeisterschaft in Aragon/Spanien zurück, nachdem er im ersten Rennen gestürzt war.

 

Der Italiener startete in beiden Rennen aus der vierten Startreihe, zeigte aber eindrucksvoll, dass er in der Lage ist, sich durchs Feld zu arbeiten und um einen Podestplatz zu kämpfen. Im ersten Lauf lag er nach neun Runden auf Rang sieben, als er übers Vorderrad stürzte. Glücklicherweise blieb er unverletzt, wenngleich der Sturz seiner bereits verletzten rechten Hand wenig zuträglich war. Dennoch startete er im zweiten Durchgang und legte einen guten Start vor. Bereits in Runde fünf lag er auf dem vierten Platz und begann Druck auf den Dritten, Carlos Checa (Ducati), zu machen. Eine zeitlang sah es so aus, als könnte er Platz drei erobern, musste sich schließlich aber mit Platz vier zufrieden geben.

 

 Marco Melandri (Yamaha) gewann den ersten Lauf, gefolgt von den beiden Aprilia mit Max Biaggi und Leon Camier auf den Rängen zwei und drei. Im zweiten Rennen kämpften erneut Biaggi und Melandri, doch diesmal trug Biaggi den Sieg davon. Auf dem dritten Platz folgte WM-Leader Checa vor Suzuki-Pilot Fabrizio.

 

Michel Fabrizio - Rennen 1: DNF, Rennen 2: 4.:

 

"Mit der Performance im zweiten Lauf bin ich sehr zufrieden, mit dem Sturz im ersten Rennen natürlich nicht. Mein Start im ersten Durchgang war nicht so gut, und ich machte viel Druck, um die Führenden einzuholen. Schließlich rutschte mir das Vorderrad weg, und ich stürzte. Ich schlug mir meinen verletzten Arm zwar erneut an, doch wenigstens wurde er nicht weiter verletzt.“

 

„Durch den Sturz war ich für den zweiten Lauf noch entschlossener. Ich hatte einen perfekten Start und war schon in der fünften Runde Vierter. Ich sah Checa vor mir und arbeitete mich Runde um Runde an ihn heran, aber sein Motorrad beschleunigte aus den Kurven heraus etwas besser, und so konnte ich ihn nicht überholen. Es war etwas frustrierend zu sehen, wie sein Motorrad aus den Kurven heraus ging, aber ich blieb dran für den Fall, dass ihm ein Fehler unterlaufen sollte. Aber er machte keinen, und so wurde ich Vierter.

 

„Ich war heute zufrieden, denn meine Rundenzeiten waren auf dem Niveau der Spitze, und das beweist, dass ich mit den Besten mithalten kann. Wäre da nicht der schlechte Startplatz gewesen, hätte es glaube ich fürs Podium gereicht. Wenn es im Qualifying passt, kann ich aufs Podest fahren. Dafür wäre die nächste Runde in Brünn eine gute Gelegenheit.“

 

Ergebnisse Rennen 1:

1 Marco Melandri (ITA-Yamaha), 2 Max Biaggi (ITA-Aprilia), 3 Leon Camier (GBR-Aprilia), 4 Eugene Laverty (GBR-Yamaha), 5 Tom Sykes (GBR-Kawasaki), 6 Noriyuki Haga (JPN-Aprilia). DNF: Michel Fabrizio (ITA-Alstare Suzuki).

 

Rennen 2:

1 Biaggi, 2 Melandri, 3 Carlos Checa (ESP-Ducati), 4 Michel Fabrizio (ITA-Alstare Suzuki), 5 Joan Lascorz (ESP-Kawasaki), 6 Laverty.

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