Eurospeedway Lausitz

Erstellt von Thomas Pfisterer |

Finalläufe zur Deutschen Seriensport-Meisterschaft und ADAC-Conti-Langstrecken-Challenge Zweifacher Meister und ein Vize-Titel

 

 

Erstmalig fand das Finale auf dem hochmodernen Eurospeedway Lausitz statt. Die imposanten Bauten mit der alles überragenden Haupttribüne beeindrucken immer wieder alle Teilnehmer und Zuschauer. Zur perfekt organisierten Veranstaltung passte auch das Wetter, bei warmen Temperaturen und Sonnenschein fanden alle Piloten ideale Rennbedingungen vor.

 

Das freie Training am Freitag nutzen viele Fahrer um sich für das Saisonende optimal vorzubereiten. Thomas wollte sich eigentlich auf die GSXR 750 konzentrieren, allerdings schlich sich unerwartet ständig der Defektteufel ein. Ein gebrochener Ansaugkanal, eine gerissene Antriebskette und Bremsprobleme ließen Thomas viel Zeit in der Box verbringen. Daher nutze er den Rest des Tages um seine SV an die Strecke anzupassen.

 

Nachdem Thomas bereits den Vizetitel in der Fahrerwertung vorzeitig in Schleiz sicherte, war noch die Entscheidung in der Mannschaftswertung offen. Mit gleicher Besetzung trat das Team ADAC Hessen-Thüringen zum Finale gegen die mit taktischen Fahrerwechseln operierenden Konkurrenten an. Und die Rechnung ging auf, mit einem weiteren Tagesieg der Mannschaft verteidigte Thomas mit seinen Kollegen Thomas Kreutz und Oliver Exner erneut die Meisterschaft. Das der Taunussteiner im Rennen wieder den zweiten Podestplatz erreichte ging bei der Freude ein wenig unter.

 

Noch spannender entwickelte sich die Entscheidung in der Langstrecken-Challenge, drei Teams hatten noch Titelchancen in der 750er Klasse. Daher galt es während des 500km Rennens pausenlos volles Rohr zu fahren. Thomas startete in seiner Klasse von der Pole und gab die Position bis zum Fahrerwechsel nicht mehr ab. Marco Zahn lieferte mit guten Rundenzeiten eine fehlerfreie Performance, bis der Reisverschluss seiner Lederkombi aufriss. Durch den Fahrtwind sah der Conti-Testfahrer zwar eher aus wie das Michelin-Männchen, fuhr aber seinen Turn leicht verlangsamt zu Ende. Leider fiel das Team dabei auf Platz drei zurück. In seinem zweiten Turn knallte dann Thomas mehrere schnelle Runden auf den Asphalt bis er wieder in Führung ging. Leider verbremste er sich und musste einen Umweg durch Kiesbett machen. Doch den Rückstand holte er erneut auf und übergab Marco das Motorrad wieder als Führender. Marco konnte allerdings die Position nicht halten, so dass das Team noch in der letzten Runde auch den zweiten Platz verlor. Aber es reichte auch hier zum Meister 2009.

 

Die Teamparty wurde somit auch in diesem Jahr zu einer feucht fröhlichen Angelegenheit, denn je einmal Deutscher Mannschaftsmeister, Langstrecken-Challenge-Meister und Deutscher Seriensport Vize-Meister kann kein anderes Team feiern.

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