SUZUKI ALSTARE STARTET TESTVORBEREITUNGEN FÜR 2009

Das Team Suzuki Alstare hat mit den ersten Vorbereitungen für die Superbike- Weltmeisterschaft 2009 begonnen und testete vom 26. bis 28. November 2008 auf dem australischen Kurs von Phillip Island südlich von Melbourne.

 

 Während des Tests unter zumeist guten Bedingungen starteten Max Neukirchner und Yukio Kagayama auf dem anspruchsvollen Kurs ihre Arbeit mit der komplett neuen SUZUKI GSX-R 1000 des Jahrgangs 2009. Dabei spulten sie mehr als 420 Runden ab und konnten den Technikern so wertvolle Feedbacks geben. Kagayama fuhr im Rahmen der Tests schneller als bei seinem letzten Aufenthalt in Phillip Island, und Max Neukirchner war ebenfalls sehr schnell mit von der Partie.

 

Im Vorfeld des Tests verbrachten die Alstare-Mechaniker rund zwei Wochen in Japan, um die neuen Werksrennmaschinen aufzubauen, bevor diese nach Phillip Island gebracht wurden. Nun werden die Werks-Superbikes ins südafrikanische Kyalami speditiert, wo vom 10. bis 12. Dezember 2008 der erste offizielle Test für die Saison 2009 stattfinden wird.

 

Yukio Kagayama:

"Da das Motorrad komplett neu ist, steht jede Menge Arbeit an, wie man sich vorstellen kann. Ich konnte bereits zuvor in Japan das Motorrad kurz fahren, vor es nach Phillip Island ging, und so saß ich dort bereits das zweite mal auf dem Motorrad. Mein erster Eindruck ist, dass es in Punkto Handling nochmals verbessert wurde. Allerdings müssen wir das im Verlauf der Entwicklung weiter beobachten. Natürlich haben wir in diesen drei Tagen viele Dinge ausprobiert und viel an Chassis und Dämpfung gearbeitet. Wir haben verschiedene Fahrwerksgeometrien und Schwingenlängen ausprobiert – das übliche Programm. Zunächst war mir wichtig, die richtige Balance zu finden, das Motorrad einfach zu fahrend abzustimmen, und so haben wir keinerlei Elektronik eingesetzt. Am zweiten Tag haben wir unterschiedliche Bremsen getestet, während der dritte Tag einige Long Runs beinhaltete, um zu sehen, wie das Motorrad mit den Reifen umgeht. Alles in allem bin ich recht glücklich, denn der Test verlief bestens. Ich bin nicht gestürzt und war hier schneller als je zuvor. Jetzt müssen wir am Motorrad und dessen Elektronik arbeiten und sind dann für die neue Saison gerüstet.“

 

 Max Neukirchner:

"Ich denke, dass das neue Motorrad ein besseres Handling hat – es fühlt sich gut an. Wir haben viel gearbeitet an Fahrwerk, Dämpfung, verschiedenen Schwingenlängen. Ganz allgemein habe ich versucht, das Motorrad kennenzulernen und es zu verstehen. Am zweiten Tag bin ich in der schnellen Linkskurve vor Lukey Heights gestürzt. Der Vorderreifen hatte zehn Runden drauf, der hintere war neu, und ich verlor das Vorderrad. Glücklicherweise passierte mir abgesehen von einer kleinen Blessur am Ellenbogen nichts.

Im Rahmen der Long Runs suchten wir nach einem guten und die Reifen schonenden Setup, aber wir haben noch nicht mit der Elektronik gearbeitet, da wir das Motorrad zunächst grundsätzlich verstehen wollten. Tag um Tag fasste ich mehr Vertrauen zum neuen Motorrad, und hätte ich zuletzt nicht eine etwas zu lange Schwinge getestet, hätte ich sicherlich noch schneller fahren können. Ich bin aber rundum zufrieden und freue mich auf den nächsten Test mit dem Motorrad, um es für den Saisonstart 2009 weiter zu entwickeln.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.suzuki-racing.com

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